Onlinebanking mTAN – Verfahren nicht mehr sicher, wer haftet?

Das neue mTAN – Verfahren ist nicht mehr sicher, da sich Gauner Zugang zu den Mobiltelefonen der Geschädigten verschaffen, und/oder die SMS mit den mTAN abfangen. Es werden SIM-Karten mit derselben Telefonnummer, die abgegriffen werden soll, bestellt und zum Empfang der SMS der Geschädigtentelefonrufnummern ausgerichtet. Die mTAN wurde so unbemerkt an die Betrüger übermittelt. Die Bankdaten wurden vorher über infizierte Computer besorgt. Danach hatten die Phisher alle erforderlichen Daten in der Hand. Zwar haften grundsätzlich die Banken gegenüber den Bankkunden, jedoch nicht, wenn dieser grob fahrlässig handelte. Das OLG München und das LG Berlin haben grobe Fahrlässigkeit bei der Eingabe von 100 bzw. 40 TAN´s bejaht (Oberlandesgericht München, Urteil vom 23.01.2013, Az. 17 U 3527/13; Landgericht Berlin, Urteil vom 08.11.2011, Az. 21 O 80/11). Profitieren Sie von meiner Erfahrung bei einem Onlinebankingfall! Hier geht´s zu einem weiteren Artikel zu diesem Thema. Ihr Rechtsanwalt Thilo Zachow 7 Tage – 24 h für Sie erreichbar!     Chemnitz     0371 5347 290     Dresden     035121066970     Berlin      030469992740

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E-Commerce – abgebrochene eBay Auktion was nun?

Ein Dauerbrenner bei eBay sind abgebrochene Auktionen. Der Abbruch von eBay – Auktionen ist nur unter strengen Bedingungen möglich und ist immer einzelfallabhängig. Der Bundesgerichtshof hat dies für den Fall eines Diebstahls der angebotenen Ware bejaht. Das OLG Hamm hat für eine bewiesene Fehleingabe beim Mindestpreis ebenfalls die Möglichkeit des Abbruchs der Auktion bejaht. Hier war die Auktion bereits nach 10 Minuten abgebrochen und unmittelbar neu mit einem Mindestpreis eingestellt worden. Daher war eine Reue, kein Mindestpreis eingegeben zu haben, fernliegend (OLG Hamm, Urteil vom.04.11.2013, Az. 2 U 94/13).   Allgemein zum Thema eBay empfehle ich meinen Anrtikel auf http://chemnitz-rechtsanwalt.de/abmahnung-ebay-wettbewerbsrecht-markenrecht-urheberrecht.html . Profitieren Sie von meiner Erfahrung aus über 1.800 bearbeiten Abmahnungen! Ihr Rechtsanwalt Thilo Zachow 7 Tage – 24 h für Sie erreichbar!     Chemnitz     0371 5347 290     Dresden     035121066970     Berlin      030469992740

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richtiges Reklamieren von überhöhten Telefonabrechnungen

Überhöhte Telefonrechnung ? Die Telefonabrechnung erscheint überhöht? Sie diese dann nicht einfach bezahlen. Es gibt die Möglichkeit die Telefonabrechnung zu reklamieren.  App-, MMS -.und SMS- Abonnements nehmen zu. Die Telefonrechnung kann da leicht übersehen werden, zumal die Telefonabrechnung per E-Mail mitgeteilt und im Portal als pdf-Datei abgerufen werden kann. Rufen Sie die Telefonabrechnung tatsächlich und regelmäßig ab! Telefonabrechnung prüfen Ich rate dazu, die Telefonabrechnung regelmäßig nach Gesprächs- und Datenverbindungen durchzusehen, die vielleicht gar nicht stattgefunden haben. Wenn Sie eine SMS- oder E-Mail erhalten, wonach für Sie ein sogenannter Premium- oder Mehrwertdienst gebucht wurde, sollten Sie genau hinsehen. Sie sollten diese Dienste von vornherein bei Ihrem Provider sperren lassen, wenn Sie auf unliebsame Überraschungen verzichten wollen. Sie sollten sich einen Einzelverbindungsnachweis zusenden lassen, erst Recht nach einer Unregelmäßigkeit. Dies kann bei dem Telefonanbieter nachträglich beantragt werden, auch wenn dieser dann erst künftig ausgestellt wird, § 45e TKG. Drittanbieter /Premium oder Mehrwertdienstleister Es tauchen bei meinen Mandanten unerklärliche Positionen von Drittanbietern auf. Die Netmobile AG und die In-tellegence GmbH fallen hierbei auf (Artikel zur Abzocke per SMS durch Net Mobile AG oder In-telegence GmbH FSK 16 Abo bei E-Plus). Telefonrechnung beanstanden Wenn eine Position auftaucht die nicht plausibel ist, sollte die Rechnung und die konkrete Position beanstandet werden (per Brief oder Fax). Bei Drittanbietern (Premium/ oder Mehrwertdienstleistern), muss auch diesen gegenüber widersprochen werden. Die Eplus Service GmbH & Co. KG fällt hier durch falsche Angaben auf. Sie gibt die net – mobile AG, Zollhof 17, 40221 Düsseldorf, an. Die net – mobile AG sitz jedoch in der Fritz-Vomfelde – Str. 26-30, 40547 Düsseldorf und soll nach eigenen Angaben kein Drittanbieter sein, sondern stellt angeblich „Vierten“ ihre Plattformtechnik zur Verfügung. Die net-mobile AG übernimmt nach eigenen Angaben zwar die Abrechnung für diese Vierten, wird aber nicht Vertragspartner für den Vertrag /bspw. erotische Content).  Eine kostenfreie Kundendienstnummer wird weder von Eplus noch von der net mobile AG in der Rechnung mitgeteilt (vertößt gegen § 45h Abs. 1 Nr. 4 TKG). Beanstandungsfrist Die Beanstandungsfrist beträgt acht Wochen, § 45i Abs. 1 Satz 1 TKG. Innerhalb dieser Frist sollte auch der Entgeltnachweis verlangt und der Einzelverbindungsnachweis sowie die technische Prüfung beantragt werden. Profitieren Sie von meiner Erfahrung aus über 1.800 bearbeiten Abmahnungen! Ihr Rechtsanwalt Thilo Zachow 7 Tage – 24 h für Sie erreichbar!     Chemnitz     0371 5347 290     Dresden     035121066970     Berlin      030469992740

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Abzocke per SMS durch Net Mobile AG oder In-telegence GmbH FSK 16 Abo bei E-Plus

Es mehren sich die Mandanten, welche Abrechnungen von Mehrwertdiensten erhalten haben und mitteilen, dass sie nichts damit zu tun haben. Oft wird dies erst zeitverzögert von den Mandanten bemerkt und/oder es treffen SMS ein, die den Abschluss eines Abonnements erklären. Mir sind dabei die In-tellegence GmbH und die Net Mobile AG aufgefallen, die auch über die E-Plus GmbH & Co. KG Mehrwertdienste anbieten sollen/wollen. Dies sind sogenannte FSK 16 Angebot mit erotischem Hintergrund. E-Plus verweist seinerseits auf Mehrwertdienstleister, da sie nicht Vertragspartner hinsichtlich der Mehrwertdienste sind. Ich rate 1. dazu der Rechnung zu widersprechen und 2. die Sondernummern beim Anbieter allgemein für Mehrwertdienste zu sperren. Hinsichtlich der Auseinandersetzung mit dem Diensteanbieter sollte anwaltlicher Rat eingeholt werden. Wie Urs Mansmann in der c´t berichtet (Abzocke per Premium- SMS. magazin für computer und technik, Ausgabe 19/13, Seite 18) treten Smartphone – Trojaner bei Android – Systemen auf, die dort Umsatz mit Abo´s und Premium – SMS für unseriöse Anbieter generieren. Für iOS ist so etwas nicht bekannt. Mir persönlich ist derzeit ein solcher Fall, auch für Android, noch nicht bekannt. Dennoch sollte bei FSK 16 Abo´s künftig auch dieses Risiko abgeklopft werden. Profitieren Sie von meiner Erfahrung aus über 1.800 bearbeiten Abmahnungen! Ihr Rechtsanwalt Thilo Zachow 7 Tage – 24 h für Sie erreichbar!     Chemnitz     0371 5347 290     Dresden     035121066970     Berlin      030469992740

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Der elektronische Personalausweis ist doch nicht so sicher

  Der Chaos Computer Club warnt in der MultiMedia und Recht aktuell 11/2013 (350508) vor Sicherheitslücken beim elektronischen Personalausweis. Technik und mangelnde Aufklärung seien hierfür verantwortlich. Es gäbe keine dauerhaft wirksame Verschlüsselung. Zudem sei der Hinweis des Bundesministeriums des Inneren, das eine regelmäßige Aktualisierung des Betriebssystems und ein aktuelles Virenprogramm sowie eine Firewall seien zum Schutz ausreichend, nicht zutreffend, da moderne Schadsoftware nicht erkannt werde und elektronische Transaktionen manipuliert werden können. Der elektronische Personalausweis könne nicht vor manipulierten Browsern schützen. Das BKA hat dies bestätigt. Profitieren Sie von meiner Erfahrung aus über 1.800 bearbeiten Abmahnungen! Ihr Rechtsanwalt Thilo Zachow 7 Tage – 24 h für Sie erreichbar!     Chemnitz     0371 5347 290     Dresden     035121066970     Berlin       030469992740 Ich bin Ihr Ansprechpartner!

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